Sinn für Gerechtigkeit

Dezember 18, 2017

Schon wieder ist eine neue Woche angebrochen und so schreibe ich über eine weitere Stärke vieler hochsensibler Menschen. Heute. Großer Sinn für Gerechtigkeit.

Viele Hochsensible haben hohe moralische Anprüche, an sich selber und an andere Menschen und auch daran, was ihrer Vorstellung nach, gerecht ist.

Unter Schülern einer sechsten Klasse, also 11-12-Jährigen, geht es vor allem um Zugehörigkeit zu einer Gruppe, um ein kongruentes äußeres Erscheinigungsbild, um gewisse Statussymbole wie Markenklamotten, Handymarke und  Handyalter, Fahrradart und-marke, Haarfrisuren und ähnliches. Das scheint völlig normal im einem Alter, in dem jeder versucht, sich selbst zu finden, seine Identität zu festigen und Gleichgesinnte zu finden. Und doch gibt es einzelne Schüler, die den Lehrern dadurch auffallen, dass sie ein bisschen über all dem stehen. Sie sind interessiert an Werten wie Toleranz, Gerechtigkeit und Respekt vor anderen. Äußerlichkeiten sind dabei nicht wichtig. Diesen Schülern ist wichtig, dass ein anderer Schüler respektvoll behandelt wird. Und Lästerein, Hänseleien oder gar Mobbing ist ihnen zuwider. Dabei kommt es nicht darauf an, ob sie persönlich mit dem “Opfer” befreundet sind.
Hochsensible Schüler, die sich erstens gut in einen anderen einfühlen können und zweitens gewisse Wertvorstellungen haben, sind oft als Streitschlichter oder Vermittler tätig.