Vom Loslassen und Zulassen

September 24, 2017

Kennen Sie das auch?

Sie wollen zur Ruhe kommen, das Smartphone ist ausgestellt und auch der Nachbarjunge übt gerade nicht Schlagzeug. Alles perfekt für ein paar Minuten Pause.
Da kommen sie – die Gedanken.

Wenn man einen Gedanken nicht denken will, so nimmt er einem das krumm und schleicht sich umso intensiver ein. Funktioniert nicht.

Wie wär’s damit?

Den Gedanken wahrnehmen.
Ist der Gedanke nützlich für mich?
Wenn ja, zu Ende denken und dann ad acta legen, eventuell kurz aufschreiben.
Wenn nein, dann zulassen, dass der Gedanke da ist, auch wenn ich ihn nicht für nützlich halte.
Man kann sich kurz fragen: Was könnte das Gute an diesem Gedanken sein, was will er mir Positives tun?
Aufschreiben, was mir einfällt.

Und da ist sie, die wunderbare Ruhe, auch im eigenen Kopf.