Zuhören

November 21, 2017

Ich freue mich, dass die Medien sich des Themas Hochsensibilität annehmen.

Hier der Link zu einem im September 2017 erschienenen Artikel im online magazin ze.tt.

Bitte nicht schubsen, ich bin hochsensibel!

Gut 20 Jahre, nachdem Elaine Aaron ihre umfangreichenden Studien und Forschungsergebnisse in den USA veröffentlicht hat, gibt es auch in Deutschland ein breiteres Interesse an dem Thema. Endlich!

Ich glaube, eine Gesellschaft braucht alle Talente!
Wir brauchen die Hochsensiblen mit ihren Stärken und Fähigkeiten.

Und weil ich es schade finde, dass es in Bezug auf Hochsensible oft um Schwächen geht, um Reizüberflutung und Burn-out, wie in dem Artikel auf ze.tt ja auch, werde ich jetzt jede Woche einen Artikel schreiben über eine Stärke, über ein Talent, über eine herausragende Fähigkeit eines hochsensiblen Menschen.

Heute:

Zuhören können.

Zuhören, Ohren auf, Herz auf Empfang, sich wirklich für das Gegenüber interessieren.
Viele Hochsensible können das gut. Sie sind nicht permanent auf Sendung, sie hören zu und fühlen sich in den Gesprächspartner ein. Sie lesen in Gesichtern, sie nehmen Körpersprache auf.
Erst danach denken sie über eine Antwort nach. Studien zu Folge, denken die meisten Menschen schon Bruchteile von Sekunden, nachdem der Gesprächspartner angefangen hat, zu reden, über ihre Antwort nach statt zuzuhören.
“Wolltest du eigentlich auch noch etwas erzählen?”, sagte neulich eine Freundin zu mir, nachdem sie mir zwei Stunden lang über ihre Probeme und Sorgen berichtet hatte.

In einer Zeit, in der viele mehr ihrem Smartphone zugewandt sind als anderen Menschen, ist Zuhören eine wunderbare Tugend. Bitte, liebe Hochsensible, schätzt euch in und mit dieser Gabe wert.