Ich habe einen Traum

August 30, 2018

Im aktuellen ZEIT Magazin spricht Prinzessin Märtha Louise von Norwegen sehr offen über ihre Hochsensibilität. Und über die Bedeutung des Träumens in ihrem Leben.
Unter diesem Link kann man den Artikel lesen (allerdings nur mit Registrierung bei ZEITonline).
Obwohl ich sehr zögerlich mit Kommentaren im Internet bin, habe ich zu diesem Artikel einen Kommentar verfasst, weil es mir wichtig war:

“Ich war auch ein hochsensibles Kind, wie Prinzessin Märtha Louise. Und bin heute eine hochsensible Erwachsene. Ich habe auch immer davon geträumt, normal zu sein. Normal nicht in dem Sinne, ob Prinzessin oder nicht, sondern weniger empfindlich. Ich wollte weniger störende Geräusche wahrnehmen, auch in die Disco gehen können wie meine Freundinnen, ich wollte weniger die Stimmungen anderer wahrnehmen und mich weniger davon beeinflussen lassen. Ich wollte mir Dinge weniger zu Herzen nehmen.
Heute habe ich gelernt, dass ich mit meiner Hochsensiblität eine tolle Gabe habe, dass es genauso normal ist, tief zu empfinden, wie weniger tief zu empfinden. Und ich träume davon, dass alle Menschen so akzeptiert werden, wie sie sind. Und diesen Traum lebe ich, er motiviert mich, er stärkt mich. Und da teile ich Märtha Louises Ansicht, wir alle und auch unsere Kinder in dieser schnellen und hochtechnisierten Welt brauchen Träume, denn sie motivieren und spornen an.”